Jazz-Konzerte im Sedus Werk Dogern
Jazz-Konzerte im Sedus Werk Dogern

KONZERTARCHIV 2017 - 2008

JONI'S SOUL 

1. April 2017 

 

Mit einem exklusiven Konzert der Londoner Band JONI’S SOUL ehrt die Reihe „Jazz am Hochrhein“ das Lebenswerk der Ausnahme-künstlerin Joni Mitchell.

 

Das Musikmagazin Rolling Stone bezeichnete sie als „eine der großartigsten Songschreiberinnen überhaupt“, die Fachredakteure von AllMusic konstatierten: „Wenn sich der ganze Staub gelegt hat, könnte Joni Mitchell als wichtigste und einflussreichste Künstlerin des späten 20sten Jahrhunderts gelten“. Die kanadische Komponistin, Sängerin, Dichterin und Malerin Joni Mitchell war über vierzig Jahre im Musikgeschäft aktiv und entwickelte sich von der Folksängerin der Hippie-Ära zur gefeierten Jazz- und Rock-Diva mit insgesamt neun Grammy Awards. Seit ihrem letzten Auftritt im Jahr 2001 lebt Joni Mitchell zurückgezogen in ihrem Domizil in Los Angeles’ Laurel Canyon. 

 

Sie hinterließ mit über zwei Dutzend Alben ein musikalisches Erbe von unschätzbarem Wert, aber auch ein spürbares Vakuum, das treu ergebene Tribute-Bands zu füllen versuchen. Die Londoner Band JONI’S SOUL ist eine der bemerkenswert herausragenden, nicht zuletzt wegen ihrer einfühlsamen musikalischen Ausdrucksweise.

 

Gemeinsam mit den angesagtesten Studiomusikern der britischen Szene, die u. a. mit Jeff Beck, Eric Clapton, Van Morrison und Bob Dylan auftreten, interpretiert Sängerin Gina Foster unvergessliche Songs aus den Alben „Hejira“, „The Hissing Of Summer Lawns“, „Blue“ und „Court And Spark“ und erweckt Joni Mitchells Jazz-Kompositionen zu neuem Leben.

 

Joni's Soul live im Sedus Werk Dogern: A Case Of You

 

Joni's Soul live im Sedus Werk Dogern: In France They Kiss On Main Street

 

DELLA MILES 

19. November 2016 

 

Mit drei Jahren sang sie im Gospel-Chor, mit dreizehn stand sie auf der Bühne des elterlichen Live-Clubs in Texas. Aus ihrer Leidenschaft wurde Berufung und bevor Della Miles ihre Solokarriere startete, brillierte sie in der Hauptrolle als „Sisterella“ in Michael Jackson’s Musical und arbeitete mit Größen wie Stevie Wonder, Marla Glen, Joshua Kadison und vor allem mit Whitney Houston, mit der sie für vier Jahre auf Welttourneen unterwegs war. 

 

Für die hochbegabte Künstlerin war es nie genug, Songs anderer zu singen. Zum Jahrtausendwechsel trat Della Miles heraus aus dem Schatten des Backgrounds und mitten hinein in das Rampenlicht. Der Beginn einer Erfolgsgeschichte. Marius Müller-Westernhagen wurde auf sie aufmerksam, als er einen ihrer ersten Live-Auftritte in Frankfurt erlebte, engagierte sie vom Fleck weg für drei aufeinander folgende Stadiontourneen und produzierte im Jahr 2012 ihr zweites Album „Simple Days“. Nach ihrem Debüt-Album „Follow Me“ ein erneuter Beweis ihrer Qualität als Musikerin und Songwriterin.

 

Mit eigenen Kompositionen, einer raffinierten Mischung aus Soul, R&B und Jazz, ihrer großen Stimme und starker Bühnenpräsenz verzaubert Della Miles ihr Publikum von Beginn an und überzeugt auch als charmante Entertainerin. Über ihre Musik sagt sie selbst: „Ich mag es, meine Musik „Schmelztiegel“ zu nennen. Eine großartige Mischung aus allem.“ Und ein großes Ziel hat sie auch noch: einen Grammy gewinnen.

 

Della Miles live im Sedus Werk Dogern: Jealousy

 

Della Miles live im Sedus Werk Dogern: Last Heaven

JEAN LUC PONTY DUO 

9. April 2016 

 

Als Violinvirtuose und Pionier des Jazzrock hat Jean Luc Ponty schon in den 70er-Jahren mit Größen wie Frank Zappa, Elton John und John McLaughlin zusammengearbeitet, später haben Einflüsse aus West-Afrika und Indien seinen Stil geprägt. „Regeln brechen“ blieb seine Konstante, die eine ganze Generation junger Musiker beeinflusste. 

 

In der letzten Dekade hat er mehrfach die Welt bereist – am Samstag, dem 9. April 2016 kommt Jean Luc Ponty zusammen mit seinem langjährigen Partner, dem Pianisten William Lecomte, in das Sedus Werk Dogern. 

 

Jean Luc Ponty hatte als Kind von Musiklehrern seit dem sechsten Lebensjahr Geigenunterricht und wurde am Pariser Konservatorium als klassischer Violinist ausgebildet. Sein Interesse am Jazz wurde unter anderem durch die Musik von Miles Davis und John Coltrane geweckt. 

 

In den 70er-Jahren fand er seinen ganz persönlichen Sound auf der elektrisch verstärkten Geige. Klare, vibratoarme Töne, raffinierte Doppelgriffe und Flageolett-Effekte, atemberaubend schnelle Saitenwechsel mit dem Bogen und eine schier grenzenlose Improvisierlaune sind sein unverwechselbares Markenzeichen. 

 

Jean Luc Ponty, ausgezeichnet mit dem Prix Django Reinhardt und der German Jazz Trophy, ist ein Virtuose, der sein Instrument mit unglaublicher Leidenschaft und Professionalität kreuz und quer durch die Genres der Musikgeschichte schickt: Folk und Jazz, Afrikanisches und Klassisches, Rock und Blues.

 

www.ponty.com

LENNY MAC DOWELL BAND 

14. November 2015 

 

Manchmal dauert es Jahre, bis der Produzent und Inhaber des im Jahr 1986 gegründeten Labels „Blue Flame Records“ sich die Zeit für eigene Liveauftritte nimmt und zu seinem Lieblingsinstrument, der Querflöte greift. Nun ist es wieder soweit. Lenny Mac Dowell verspricht mit dem Programm „Retrospective“ einen exklusiven Jazzrock-Abend im Sedus Werk Dogern und lässt die Zeiten wieder aufleben, in denen er die musikalische Vielfalt seines Instruments fast ausgereizt hat.

 

Lenny Mac Dowells Karriere begann im Jahr 1978, als ihm mit seinem Debut-Album „Flute Power“ der Direkteinstieg in die Charts gelang. 

Mit „Magic Flute“, dem ersten Rock-Direktschnitt in der Tonträger-geschichte, gelang ihm 1983 der internationale Durchbruch. 

 

High-End Fans hegen und pflegen seine Direktschnitte „Airplay“ und „Magic Flute“ als Juwelen ihrer Plattensammlung. Die in den 80er Jahren entwickelte Aufnahmetechnik – live und direkt auf die Vinyl-Matritze –brachte eine enorme Dynamik und wurde seinerzeit als „Boxenkiller“

in der Audiophilen-Szene gehandelt. Die Musikmagazine „Audio“ und „Stereoplay“ betitelten Lenny Mac Dowell als „Rockflötist Nummer Eins in Deutschland“. 

 

Ob Jazz oder Soul, Rock oder New Age – Lenny Mac Dowell erforscht, damals wie heute, auf seine eigene Art und Weise die Frage, wie die Flöte als klassisches Instrument in alternativen Anwendungen wirken kann. Die Ausschöpfung der elektronischen Möglichkeiten und das eigens entwickelte Synth-Flute Equipment bieten ihm ein unendlich weites Feld für neue und kreative Entdeckungen. 

 

Impressionen auf Youtube >>

MAX MUTZKE 

22. März 2014 

 

Mit dem Auftritt im Sedus Werk Dogern ist ein besonderes Heimspiel des Sängers Max Mutzke geboten. Gemeinsam mit der Band monoPunk wird er sein Jazz-­Programm aus dem neuen Album „LIVE“ zum Besten geben.

 

Wer im Landkreis kennt ihn nicht? Max Mutzke, der 2004 durch seinen Beitrag beim „Eurovision Song Contest“ berühmt wurde und seine Sängerlaufbahn darauf begründete, zeigt heute alle Facetten seines musikalischen Spektrums. Mit dem neuen „Live“­Album, das er seit einigen Monaten auf einer Tournee vorstellte, bereichert er die Jazz­Fans. Für sein Album „Durcheinander“ hat er den ersten Platin­Jazz Award ent­gegengenommen.

 

Kritikerstimmen in der FAZ fassten den Erfolg zusammen: „Da meint man gewisse Standards aus Pop, Soul und Jazz seien nicht zu übertreffen und dann kommt Max Mutzke daher und singt sie so, als erlebe er das alles zum ersten Mal. Sein ganz und gar erstaunliches Live­Album macht deutlich: Dieser Sänger braucht weitere Stoffzufuhr.“

 

Nun gibt der Schwarzwälder ein Gastspiel im Rahmen der Konzertreihe in der Sedus Oase, die vom Landratsamt Waldshut in Zusammenarbeit mit der Sedus Stoll AG veranstaltet wird: Ein Highlight im Konzertleben am Hochrhein und des Südschwarzwaldes. Für Max Mutzke wird es im März bereits das zweite Mal sein, dass er in Dogern auf der Bühne steht, denn bereits beim ersten Konzert der Reihe musizierte er gemeinsam mit Klaus Doldinger und seiner Band.

 

www.maxmutzke.de

NICOLE JO 

9. November 2013

 

Das Quartett NICOLE JO macht anlässlich Ihrer Tournee mit dem Album „GO ON“ durch Deutschland, Italien und der Schweiz auch Station bei Sedus am Hochrhein. 

 

Nicole Johänntgen, Namensgeberin der Gruppe, wurde 1981 geboren, begann mit sechs Jahren Klavier zu spielen und griff einige Jahre später bereits zum Saxofon. Sie sammelte ihre ersten Bühnenerfahrungen in der Band ihres Vaters wie auch im Jugend Jazz Orchester des Saarlandes. 1998 gründete sie mit ihrem Bruder Stefan Johänntgen (Keyboards), Christian Konrad (Bass) und Elmar Federkeil (Schlagzeug) das Quartett NICOLE JO.

 

Dieses beeindruckt durch sein Können – eine unbändige Spielfreude und seine Bühnenpräsenz lassen musikalische Grenzen aufbrechen. Die Musiker bringen die Melodien zum Schweben, es entstehen fast futuristische Klänge. Immer wird dabei aber der alte Geist des Blues beschworen und in eine moderne Klangsprache übersetzt. Für diejenigen, die sich darauf einlassen, entsteht quasi Filmmusik für die eigenen Fantasiebilder.

 

Kritikerstimmen: „Futuristische Klangbilder jenseits jeglicher Genregrenzen“, „Zeitgemäßer Neo­Bop verschmelzt zu einem dynamischen, energiegeladenen Jazzsound“, „Jazz gespielt, als ob ihr Leben davon abhinge“.

 

www.nicolejo.de

DIETER ILG MIT TRIO PARSIFAL 

13. April 2013

 

Jazz und Klassik: Dieter Ilg kennt beide Welten. Obwohl er mit 16 Jahren den Entschluss fasste, Jazzbassist zu werden, studierte er klassischen Kontrabass an der Musikhochschule Freiburg. Auch der umfassenden Musikgeschichte wegen. Und es hat nicht erst des 200. Geburtstages von Richard Wagner bedurft, um den Bassisten, der seit vielen Jahren zu den führenden europäischen Jazzbassisten gezählt wird, auf den gewaltigsten, monströsesten, in jedem Fall deutschesten Opernkomponisten zu stoßen.

 

Schließlich befasst sich Ilg – damit dem Trend Vorangehend, wie einige von der Klassik inspirierte Projekte in jüngster Zeit belegen – im Trio mit dem Pianisten Rainer Böhm und dem Schlagzeuger Patrice Héral seit Jahren mit Wagners Zeitgenossen und italienischem Pendant Guiseppe Verdi, dessen 200. Geburtstag ebenfalls 2013 gefeiert wird.

 

Schon mit seiner subtilen und einzigartigen Bearbeitung der berühmten Verdi­ Oper „Otello“ riss Ilg Kritik und Publikum zu Elogen hin. Es war also kein großer Schritt von Verdi zu Wagner, speziell zu dessen letzter Oper, dem Bühnenweihfestspiel „Parsifal“, das nun auch Ilgs neuem Album den Namen gibt. Mit „Parsifal“ gelingt Dieter Ilg eine verblüffend logische, kammermusikalische Umdeutung des opulenten Materials: Das Monumentale wird sinnlich, das Sinnliche monumental.

 

www.dieterilg.de

VINCENT KLINK & PATRICK BEBELAAR 

17. November 2012

 

Was führt einen musizierenden und schreibenden Koch und einen kochenden Musiker zusammen? Es sind die gemeinsam empfundenen Küchendüfte, und dass man sich gegenseitig gut riechen und damit gut leiden kann. Daraus entstand die Lust, gemeinsam musikalische Erzählungen darzubieten.

 

Die Künstler kennen sich seit vielen Jahren, und haben jetzt richtig Lust, miteinander zu musizieren. Mit Jazz und Text, mit Patrick Bebelaar und Vincent Klink gibt es kräftig was auf die Ohren.

 

Patrick Bebelaar wurde im Jahr 2000 mit dem „Jazzpreis Baden ­Württemberg“ ausgezeichnet und war auch bereits mit großem Erfolg in Schloss Bonndorf zu Gast. Er wurde vor allem durch Crossover von Klassik, Straight­Jazz und der Musik anderer Kulturen bekannt. International konzertiert er von New York bis Bombay, von Stuttgart bis Kapstadt. 

 

Vincent Klink kann es eigentlich nicht leiden, wenn er „Fernsehkoch“ genannt wird: allzu oft würde dies mit Product Placement und sonstiger Werbung in Verbindung gebracht. Klink ist völlig werbeunabhängig und kann deshalb in seiner Zeitschrift „Häuptling Eigener Herd“ das sagen, was sich mancher nicht zu sagen traut. Sein „Ding“ ist die Küche des Restaurants „Wielandshöhe“, das Schreiben, der Kräutergarten und sein Bassflügelhorn.

 

www.bebelaar.de/projekt-vincent-bebelaar.html

WOLFGANG DAUNER TRIO 

31. März 2012

 

Wolfgang Dauner zählt zu den profiliertesten europäischen Jazzmusikern. Er hat die musikalische Szene wesentlich beeinflusst. Dauner war in den europäischen Jazz­Polls (Preisverleihung) unter den Dauersiegern und bei allen wichtigen Festivals präsent. 1971 entstand aus dem damaligen Dauner­ Trio die Band Et Cetera, in der die Musiker – Dauner auch auf dem Moog­Synthesizer – gemeinsam mit Larry Coryell und Jon Hiseman die Übergänge zwischen Free­Jazz und Rock­Jazz erkundeten. 

 

1969 wurde Dauner für 15 Jahre Leiter der Radio Jazz Group Stuttgart. 1975 gründete er mit anderen europäischen Jazzmusikern das legendäre United Jazz & Rock Ensemble. Auch in anderen Formationen trat er häufig mit Albert Mangelsdorff auf. Daneben spielte er mit Charlie Mariano und auch als Trio gemeinsam mit Dino Saluzzi. 

 

Er komponiert für Film, Fernsehen und Hörspiel und war im künstlerischen Beirat der Union Deutscher Jazzmusiker. Das Wolfgang Dauner Trio mit Florian Dauner und Mini Schulz trat anlässlich der Verleihung der German Jazz Trophy „A Life for Jazz“ 2003 mit Wolfgang Dauner erstmals gemeinsam auf. Dauners Sohn Florian spielt u. a. als Schlagzeuger bei den Fantastischen Vier. Mini Schulz ist Professor für E­ und Kontrabass im Bereich Jazz/Pop an der Musikhochschule Stuttgart. 

 

Das Programm des Trios setzt sich aus Kompositionen Wolfgang Dauners sowie aus diversen stilistisch übergreifenden Kompositionen verschiedener Epochen des Jazz zusammen.

 

www.dauner-around.de/wolfgang-dauner-trio.html

RIGMOR GUSTAFSSON 

15. Oktober 2011

 

Rigmor Gustafsson hat sich längst als „prima inter pares“ unter den schwedischen Jazzsängerinnen etabliert. In zwei Kontinenten ausgebildet, vereint sie die Vorzüge der amerikanischen wie der skandinavischen Jazzschule in sich. Ob bei ihren eigenwilligen Interpretationen oder zuletzt ihren eigenen Kompositionen, stets wird die Natürlichkeit, der Zauber und die Tiefe ihres Gesangs hervorgehoben. 

 

Nach ihrer Ausbildung an der Royal Academy of Music in Stockholm machte sie sich sehr rasch in der schwedischen Szene als Vokalistin einen Namen. Sie arbeitete mit verschiedenen Big­Bands, leitete kleinere Jazzformationen, trat im Fernsehen auf und machte zahlreiche Radioeinspielungen. 1993 zog es sie nach New York, um an der New School und am Mannes College of Music zu studieren, trat in den einschlägigen New Yorker Clubs auf und unterrichte bald selbst am Mannes College of Music. Sie gründete ihr erstes Quintett und tourte mit ihm quer durch Europa. 1996 kehrte Rigmor nach Stockholm zurück, erhielt einen Lehrauftrag als Gesangsdozentin an der Royal Academy of Music und galt seither als Star der jungen, vitalen Jazzszene.

 

In Deutschland zog ihr gefeierter Auftritt beim JazzFest Berlin 2001 eine Einladung zum JazzBaltica Festival 2002 nach sich, auf dem sie sich einem größeren deutschen Publikum vorstellen konnte. Im Jahr 2003 veröffentlichte Gustafsson eine Hommage an eine der größten Sängerinnen der Popkultur, Dionne Warwick: "Close to You", auf ihrem nächsten Album "On My Way to You" interpretierte sie die weltweit erfolgreichen Filmmelodien des französischen Komponisten Michel Legrand. 

 

www.rigmorgustafsson.com

KLAZZ BROTHERS & CUBA PERCUSSION 

4. Juni 2011

 

Mit ihrem mehrfach ausgezeichneten Programm „Classic meets Cuba“ bringen Klazz Brothers & Cuba Percussion frischen Wind in die Konzertsäle. Klassiker der Musikgeschichte erwachen in ungewohntem Klanggewand zu neuer Lebendigkeit – mit geistreich­pfiffigen Arrangements hinein in die Welt der Leidenschaft

und ansteckender kubanischer Lebensfreude.

 

Im Jahr 2003 bekamen sie einen "Klassik Echo"­ und einen "Jazz Award", 2005 dann zum "Jazz Award" noch eine der heiß begehrten Grammy Nominierungen ("best classical crossover album“). Zwischen Klassik und Jazz, zwischen Deutschland und Kuba und auch zwischen Konzertsaal und Hollywood: Die beiden Brüder Kilian Forster und Tobias Forster sowie Tim Hahn treten gemeinsam mit den beiden kubanischen Perkussionisten Alexis Herrera Estevez und Elio Rodriguez Luis nicht nur in den großen Kunsttempeln wie der Semperoper Dresden, der Frankfurter Alten Oper, der Hamburger Musikhalle und den Philharmonien von Berlin bis München auf, sie waren wiederholt auch in Kinoerfolgen zu hören ("Collateral" mit Tom Cruise; "Hitch ­ der Date Doktor“ mit Will Smith).

 

Zur ersten deutsch­kubanischen Begegnung war es in Havanna gekommen. Die drei Klazz Brothers trafen dort auf das Duo Cuba Percussion, man improvisierte spontan miteinander. Die klassische Ausbildung der Deutschen und das geradezu spektakuläre Rhythmusgefühl der Kubaner gehen seitdem eine verblüffende Verbindung ein: Klassik, Jazz und die Musik Lateinamerikas ergänzen sich zu einer eigenen, universalen Sprache.

 

www.klazz-brothers.de

MANU KATCHÉ 

16. April 2011

 

Ein Meister der Perkussionskunst gibt sich die Ehre. Am Samstag, dem 16. April, ist einer der angesagtesten Jazzdrummer, Manu Katché, mit seiner neuen Band zu Gast in der Oase des Sedus Werks Dogern. „Ich sehe meinen musikalischen Werdegang als Kontinuum“, meint der Franzose, dessen Familie von der Elfenbeinküste stammt. Nach dem klassischen Studium am Pariser Konservatorium und Lehrjahren in den Bands von Popstars wie Sting und Peter Gabriel erschien vor fünf Jahren sein Debütalbum beim renommierten Label ECM. 

 

Als Gastgeber der populären Musikshow „One Shot Not“, samstags auf dem Kultursender ARTE zu sehen, in der er seine Gäste häufig bei spontanen Jam­Sessions begleitet, hat er sein Sensorium für die speziellen Stärken bestimmter Musiker weiterentwickelt.

 

Auf „Third Round“, seinem dritten Album für ECM, präsentiert Manu Katché eine komplett neue Band und einen veränderten Sound: Elf durchlässig entspannte Stücke zwischen minimalem Funk, elegantem Pop und Jazz­Feeling.

 

Der dezente, aber grundsolide Druck, den die Perkussionsarbeit des Leaders gemeinsam mit Pino Palladinos punktgenauem Bass ausübt, inspiriert das gesamte Ensemble. Natürliche Harmoniefolgen tragen so eingängige wie zwingende Melodien. Die Stimmung schwankt zwischen träumerisch und tänzerisch, sucht eine imaginäre Schnittmenge zwischen Katchés langjährigen Bandchefs Jan Garbarek und Sting. „Wenn ich meine Songs schreibe, habe ich die Musiker im Hinterkopf“, sagt der Drummer und Komponist.

 

www.manu-katche.com

VIKTORIA TOLSTOY 

25. September 2010

 

Ein Weltstar des Vocal Jazz zu Gast in Dogern. 

Die schwedische Sängerin Viktoria Tolstoy wurde 1974 in einem kleinen Ort nahe Stockholm geboren, doch hat sie russisches Blut in den Adern. Ihr Urgroßvater wuchs als Sohn des weltberühmten Schriftstellers Lew Tolstoi noch im russischen Zarenreich auf. Viktorias Vater, ein schwedischer Jazzmusiker, übernahm die musikalische Ausbildung seiner Tochter und führte sie in die Welt des Jazz ein. Mitte der 90er Jahre wurde sie bei einem Auftritt in einem Stockholmer Club entdeckt, bekam einen Plattenvertrag und erwarb sich mit ihrem Debütalbum "Smile, Love and Spice", für das ihr Vater einige der Stücke geschrieben hatte, als blutjunge Anfängerin auf einen Schlag die Anerkennung der maßgeblichen Jazzkreise.

 

Kaum zwei Jahre später gelang ihr mit dem stark poporientierten Album "För Älskad – Too Lovedder" Sprung an die Spitze der Hitlisten. In der Folge trat sie mit Jazzgrößen wie Ray Brown und McCoy Tyner auf und gab Konzerte quer durch die Welt. Mit insgesamt acht Veröffentlichungen, vorzugsweise auf dem renommierten Plattenlabel ACT, gehört Viktoria Tolstoy heute zu den anerkannten Größen des Vocal Jazz.

 

Ihr letztes Album "My Russian Soul" entstand, wie die Künstlerin sagt, aus dem Wunsch heraus, nach ihrer russischen Seele zu suchen. Aus ihrer Suche destillierte sie ein Dutzend schmeichelnde, bisweilen sogar sanft­poppige Songs. Traditionelle russische Weisen verwandelt Viktoria Tolstoy in etwas Chansonartiges, auch freie Tschaikowski-Adaptionen und ­Interpretationen prägen das Werk.

 

www.viktoriatolstoy.com

„WOODSTOCK-NIGHT“

Konzert mit CHANGE PARTNERS

und anschließende Filmnacht

17. April 2010 

 

Vor über 40 Jahren traten David Crosby, Stephen Stills, Graham Nash & Neil Young auf dem Woodstock Festival auf und wurden dadurch eine der erfolgreichsten und bekanntesten Folkrock Bands. Noch heute sind die Legenden der Hippiegeneration weltweit unterwegs. 

 

„Change Partners“ – das sind André Huk, Andy Bermig, René Sahin und Uwe Johannes – haben sich ganz den weltbekannten Kompositionen von „CSN&Y“ verschrieben. Die im Jahr 1995 gegründete Band erhielt im Jahr 2003 den begehrten „Sennheiser Music Award“ und hat sich inzwischen den Ruf erspielt, die „Beste Coverband Norddeutschlands“ zu sein. 

 

Das soll sich am Abend des 17. April ändern, denn Sedus lud die vier Cover-Größen in den tiefen Süden ein, um mit ihrem unverwechselbaren Acoustic Sound einen Hauch von Woodstock in die „Oase“ des Sedus Werks Dogern zu bringen. Eigens für diesen Anlass wird die Oase als Halbkreis-Arena bestuhlt.

 

Sie schaffen gepflegte Festivalatmosphäre und brauchen keine aufwändige Technik, um ihren prägnanten akustischen Sound zu erzeugen. Mit Gitarren der Edel-Manufaktur Martin, einer Mundharmonika und beeindruckenden, vierstimmigen Harmoniegesängen vermitteln sie die große Ära des amerikanischen Folk. Anleihen aus Rock, Soul, Country und Blues verschmelzen zu einer unverwechselbaren Einheit, der man sich kaum entziehen kann.


www.changepartners.de

 

Filmvorführung „Woodstock Director’s Cut”

 

Im Anschluss an das Konzert wird nach einer kurzen Umbauphase die Oase zum Kino. Der im Jahr 1970 produzierte Film „Woodstock“ wurde inzwischen als Director’s Cut vom Regisseur Michael Wadleigh mit einer Spielzeit von 216 Minuten neu aufgelegt, Bilder und Sound wurden nach allen Regeln technischer Kunst überarbeitet.

MARCUS SCHINKEL TRIO

& INDIGO STREICHQUARTETT 

26. September 2009

 

Bonn hat sich in der jüngeren Vergangenheit zu einer Schmiede für die neue deutsche Jazzgeneration entwickelt. Nach den bekannten Jazztrompetern Till Brönner und Nils Wülker sowie der Pianistin Julia Hülsmann erscheint nun der Bonner Jazzpianist Marcus Schinkel auf der internationalen Bühne – und dies mit Jazzarrangements klassischer deutscher Musik: Ludwig van Beethoven. Andere „Klassiker“ sind in der Vergangenheit durchaus für den Jazz entdeckt und bearbeitet worden. 

 

Man denke nur an das Jacques Loussier Trio und sein legendäres „Play Bach“. An Beethoven hat sich bisher allerdings kein Jazzer herangetraut. Keiner, außer Marcus Schinkel. 

 

Marcus Schinkel hat bereits in der Vergangenheit Kompositionen von Beethoven wie die Mondscheinsonate und auch „Für Elise“ arrangiert. Nun ist er einen Schritt weiter gegangen und hat sich neun Themen aus den neun Symphonien Beethovens ausgesucht und für Jazztrio und Streichquartett aufwendig arrangiert. Das Ergebnis dieser intensiven Arbeit ist nun in Dogern zu hören und zu erleben. 

 

Das Marcus Schinkel Trio, das seit neunzehn Jahren unverändert in derselben Besetzung spielt, kann auf eine erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Zahlreiche Konzertreisen führten das Ensemble durch Europa, Russland, die Karibik und Asien. Marcus Schinkel spielte zudem schon für Kurt Masur, Paul Kuhn, Charlie Mariano und zusammen mit dem Beethoven­Orchester Bonn.

 

www.marcus-schinkel.de

ANDREAS VOLLENWEIDER & FRIENDS 

4. April 2009

 

Eigentlich kennt ihn jeder. Aber was weiß man wirklich über ihn? Der 58­jährige Lockenkopf hat mit seiner verzauberten Harfe oft mit illustren Freunden wie Bobby McFerrin, Carly Simon, Zucchero, Bryan Adams, Luciano Pavarotti oder aktuell mit Xavier Naidoo musiziert. Während der letzten 25 Jahre betourte er die größten Konzerthäuser der Welt, hat über 20 Alben veröffentlicht und diese weit über 10 Millionen Mal verkauft. 

 

Andreas Vollenweider wuchs in einer künstlerisch vielseitigen und inspirierenden Umgebung auf. Als Autodidakt wurde er zunächst zum Multiinstrumentalisten, auf der Suche nach „seinem" Instrument. 1975 entdeckte er die Harfe für sich, entwickelte eine eigene Spieltechnik und modifizierte das Instrument nach seinen Bedürfnissen. So entstand ein eigenständiges Instrument, die elektro­akustische Harfe. 

 

1981 gaben Andreas Vollenweider & Friends ihr erstes Konzert auf dem weltweit angesehenen Montreux Jazzfestival. Seitdem ist Vollenweider ein Begriff für einen gänzlich neuen Sound, der heute gerne in die Schublade „New Age“ sortiert wird. Vollenweider jedoch spielte diese Stilrichtung schon lange bevor es diesen Begriff überhaupt gab. 

 

Vollenweider, der „notorisch an eine bessere Welt glaubt“, ist ein tatkräftiger Unterstützer von Menschenrechts­ und Umwelt­Organisationen. Unter seinen zahlreichen Auszeichnungen finden sich der World Music Award, der Edison Award und sogar ein Grammy. 

 

www.vollenweider.com

KLAUS DOLDINGER’S PASSPORT 

5. April 2008

 

Der Saxophonist und Komponist Klaus Doldinger ist einer der erfolgreichsten Jazzmusiker Deutschlands. Zu seinen bekanntesten Kompositionen gehören die Titelmusik der ARD-Krimireihe „Tatort” und die Filmmusik zum Kinohit „Das Boot”.

 

Seine seit über dreißig Jahren in verschiedenen Besetzungen aktive Fusion-Formation „Passport” präsentiert mit „Passport to Morocco” die Ergebnisse eines musikalischen Experimentes auf dem afrikanischen Kontinent. Vor rund vier Jahrzehnten reiste Klaus Doldinger als junger Jazzmusiker mit seinem damaligen Quartett zum ersten Mal durch marokkanische Städte. Er erlebte den für Mitteleuropäer bizarren Charme der Basare, hörte Namen wie Marrakesch, Agadir, Casablanca, Fes und spielte eine Musik, die für ihn selbst noch frisch und voller Abenteuer war. 

 

Marokko war eine Episode, aber eine, die über die Jahre hinweg nichts von ihrer Faszination verloren hat. Im Gegenteil, die Neugier wuchs und so entschloss sich Klaus Doldinger im Frühling 2005, sein Experiment fortzuführen. Kontakte wurden geknüpft, eine Tournee kam zustande und bestärkte die Eindrücke von damals. Noch immer ist Marokko ein Land, das es zu entdecken gilt, musikalisch, menschlich, kulturell. Es vermag zu inspirieren, mit einer Kraft, die allen Kleingeist hinter sich lässt. „Passport to Morocco“ verneigt sich elegant und souverän vor dieser Größe.

 

www.klaus-doldinger.de

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© Joachim Sparenberg